wenn du mich kennst, heißt das nicht, dass du wirklich weist wie und wer ich bin.
manchmal habe ich das gefühl zwei personen in einem zu sein oder zwei verschiedene seiten zu haben...
zum einen die gefakte, die immer glücklich ist, die die ganze zeit lacht, die nicht über gefühle und probleme redet, ganz einfach gesagt die, die eine perfekte welt vorspielt.
und so kennt man mich.
aber dann gibt es noch die andere, die, die ich wirklich bin.
das ist die, die inzwischen nur noch verschlossen ist, probleme hat, über die sie nicht redet, die den arm voller narben und schnitte hat, verzweifelt ist und einfach nur weg will von allem.
früher gab es ganz einfach nur eine person, die echte halt, aber die hatte noch keine probleme, oder zumindest ist sie mit damit noch klar gekommen.
aus diversen gründen bin ich aber so geworden, wie ich heute bin.
wieso genau kann ich auch nicht sagen, ich habe nicht gemerkt wie sehr ich mich verändert habe.
vielleicht liegt es daran, dass ich einfach zu viele sorgen für mich behalten habe oder generell zu viele dinge hatte die mich belastet haben...
ich weis es nicht, aber mit der zeit zerbricht man an sowas.
ich flüchte immer mehr und mehr in diese schöne bunte welt aus
lügen, in der ich selbst bald nicht mehr durchblicke, nur um nicht mit
problemen konfrontiert zu werden.
wenn ich unter anderen leuten bin, spiele ich inzwischen immer die "falsche, gefakte" person.
man könnte mich dann beleidigen und verletzten, ohne dass ich weinen oder sonst irgendwie emotional reagieren würde. wie ein panzer unter dem ich sicher bin. ich schlucke sozusagen alles.
manchmal merke ich in so einer situation, dass "diese mauer zwischen den beiden seiten" bald einbricht, dann geh ich irgendwo hin wo ich für mich bin, denn erst dann, wenn ich irgendwo alleine bin könnte ich weinen oder gefühle zeigen, aber meistens (oder eigentlich immer) greife ich lieber zur klinge.
mich macht das alles einfach traurig (auch ein grund zum ritzen, ironischer weise) und eigentlich war auch das irgendwie der grund, dass ich angefangen habe regelmäßig zu kiffen.
ein teufelskreis, denn auf dauer werden durch das alles meine probleme nur größer.
aber dank dem weed kann ich sagen "is doch wayne", zumindest für eine gewisse zeit.
man wird gleichgültiger, das ist schon klar, doch ich finde das gut, ja auch wenn ich weis, dass ich dadurch wieder neue probleme schaffe...
naja gute nacht, falls das hier überhaupt jemand liest
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